Das Europäische Parlament hat die Erweiterung von Chat Control 1.0 bestätigt, die es Dienstleistern wie Google, Meta und Microsoft erlaubt, die elektronische Kommunikation der Nutzer rechtlich zu scannen. Diese Entscheidung folgt auf ein Verfahrensmanöver von Präsidentin Roberta Metsola, um eine zweite Abstimmung nach der ersten Ablehnung im März zu ermöglichen. Das neue Urteil setzt die ePrivacy-Richtlinie vorübergehend aus und gewährt diesen Unternehmen die Rechtsgrundlage, Nachrichten und E-Mails, die über ihre Dienste ausgetauscht werden, freiwillig zu überprüfen. Kritiker argumentieren, dass dies demokratische Prozesse untergräbt und es an Beweisen für die Wirksamkeit fehlt, wobei nur 0,00000077% der Nachrichten illegale Inhalte enthalten und dass falsche Positive 20% ausmachen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt zwar die Frage der Regulierung der digitalen Privatsphäre politisch aufgeladen dar, stellt jedoch beide Seiten der Debatte vor, die die Erweiterung als notwendig für Dienstleister unterstützen und sie als undemokratisch und ineffektiv kritisieren.



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