Die Studie analysierte über 12,8 Millionen Kommentare unter Posts von neun öffentlichen Rundfunkveranstaltern in Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Litauen und Österreich und enthüllte organisierte Kampagnen zur Förderung von Pro-Iran-Botschaften. Dazu gehörten synchronisierte Kommentare von mehreren Accounts innerhalb von Sekunden, wie eine Gruppe von 57 Accounts, die identische Inhalte unter einem Tagesschau-Post veröffentlichten, und weitere 27 Accounts, die die gleiche Nachricht unter einem ZDFheute-Post kurz darauf wiederholten. Experten vermuten, dass dies mit iranischen staatlichen Propaganda-Strategien übereinstimmt, die darauf abzielen, den Iran als Opfer westlicher Aggression darzustellen. Während einige Accounts authentisch erscheinen und seit Jahren aktiv sind, sind andere vermutlich Bots. Der Bericht hebt den koordinierten Einfluss wachsender Online-Botschaften im öffentlichen Diskurs hervor.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als eine koordinierte Anstrengung von "Bots und Aktivisten", pro-iranische Erzählungen zu verbreiten, was mit einer linken Perspektive übereinstimmt, die oft die westliche Außenpolitik kritisiert und die Staaten des Nahen Ostens unterstützt.




