Der Artikel berichtet über eine neue Form des Extremismus, die unter jungen Menschen über das Internet auftaucht und die die europäischen Behörden zunehmend beunruhigt. Dieser "nihilistische gewalttätige Extremismus" beinhaltet Personen, die online Gewaltakte begehen, oft um Status in ihren virtuellen Gemeinschaften zu erlangen. Europol verfolgt dieses Phänomen aufgrund unterschiedlicher Definitionen nicht, aber Polizeibeamte aus neun europäischen Ländern haben rund 4.340 Internetadressen identifiziert, die mit solchen Gruppen verbunden sind. Beispiele sind ein 16-jähriger in Finnland, der Klassenkameraden angegriffen und die Tat aufgezeichnet hat, und ein 15-jähriger in Italien, der Mord plant, um Online-Ruhm zu erlangen. Während traditionelle Dschihadistengruppen weiterhin eine Bedrohung darstellen, sind diese neueren Formen der Radikalisierung aufgrund der Anonymität und Verschlüsselung von Online-Räumen schwerer zu verfolgen und zu verhindern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel informiert über die wachsende Besorgnis über Online-Radikalisierung unter Jugendlichen, ohne dabei offen bestimmte politische Positionen zu unterstützen oder zu kritisieren.



