EU-Beamte untersuchen, ob das Projekt Wolbachia in Singapur, das genetisch veränderte Mücken zur Verringerung der Dengue-Übertragung verwendet, für den Einsatz in Europa angepasst werden könnte. Die Initiative, die 2016 in Singapur gestartet wurde, beinhaltet die Freisetzung von männlichen Mücken, die mit Wolbachia-Bakterien infiziert sind, was weiblichen Mücken die Erzeugung lebensfähiger Nachkommen verhindert. Dies hat zu einer Verringerung der Mückenpopulation um 80-90% und einer Verringerung des Dengue-Risiko um über 70% geführt. EU-Gesundheitsbeamte, darunter Generaldirektorin Florika Fink-Hooijer, besuchten Singapur, um das Potenzial des Programms zu bewerten und bemerkten Herausforderungen wie Unterschiede bei Mückenarten, Umweltbedingungen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die wissenschaftlichen und logistischen Erwägungen, die die mögliche Einführung des Projekts Wolbachia in Europa betreffen.




