Österreich hat der Europäischen Kommission seinen ersten Entwurf eines Vorschlags für die EU-Naturwiederherstellungsverordnung vorgelegt, der sich auf bestehende Programme und nicht auf neue Initiativen konzentriert. Umweltminister Norbert Totschnig betonte die Abhängigkeit von etablierten Maßnahmen wie dem Agrarumweltprogramm (ÖPUL) und Waldbewirtschaftungspraktiken und äußerte sich besorgt über die unzureichende EU-Finanzierung. Kritiker, darunter Umweltorganisationen und die Grünen, haben Zweifel an der Angemessenheit dieser Maßnahmen geäußert. Die EU verlangt von den Mitgliedstaaten, bis 2030 mindestens 30% der betroffenen Gebiete wiederherzustellen, was bis 2040 auf 60% und bis 2050 auf 90% steigt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Haltung der Regierung als auch die Kritik von Umweltgruppen und Grünen dar, ohne offen eine Seite zu begünstigen.






