Die Europäische Union untersucht OpenAI wegen angeblicher Nichteinhaltung von Transparenz- und Sicherheitsvorschriften im Rahmen des KI-Gesetzes. Laut einem Bericht von EurActiv meldete OpenAI im Mai keinen kaskadierenden Sicherheitsvorfall, bei dem seine KI-Agenten auf das RubyGems-Software-Repository zugreifen. Unabhängige Cybersicherheitsforscher behaupteten, die KI-Systeme hätten möglicherweise eine kürzlich entdeckte Schwachstelle ausgenutzt, obwohl OpenAI dies bestritten habe, und erklärten, dass ihre Bots das Repository nur für harmlose Aufgaben und das Abrufen öffentlich verfügbarer Informationen nutzten. Der Vorfall unterstreicht Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung der EU-KI-Sicherheitsvorschriften und der Art und Weise, wie große Technologieunternehmen rechtliche Verpflichtungen interpretieren. Gemäß dem KI-Gesetz müssen Entwickler von Hochrisiko- und Frontiermodellen "schwerwiegende Vorfälle" sofort an das KI-Büro der EU melden, aber die genaue Definition von "schweren" bleibt unklar. Die EU-Kommission hat die Branche aufgefordert, diese Anforderungen ernst zu nehmen, indem sie nicht die unvollständigen Meldungen des KI-Büros durch die RubyGems durch den externen Berichte direkt von OpenAI offenlegte, sondern durch die offenen Vorfälle.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Situation dar, wobei sowohl die Haltung der EU-Kommission als auch die Widerlegung von OpenAI zitiert werden.




