Die Europäische Kommission erlebt weiterhin erhebliche Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen auf Freiheit der Information, obwohl die Zahl der Anträge seit 2021 zurückgegangen ist. Während die Zahl der neuen Anträge zwischen 2021 und 2025 um fast ein Viertel zurückgegangen ist, hat die Kommission ihre Reaktionszeiten nicht verbessert, was zu anhaltenden Frustrationen bei den Antragstellern führte. Im Jahr 2025 wurden nur 4471 formelle Antworten im Vergleich zu 8280 im Jahr 2021 ausgegeben, was auf Ineffizienz bei der Bearbeitung der reduzierten Arbeitsbelastung hinweist. Die Daten zeigen, dass die Kommission in nur 28% der Fälle vollständigen Zugriff auf Dokumente gewährt, wobei fast die Hälfte der Antworten teilweise redigierte Dokumente beinhaltet und 23% der Anträge direkt abgelehnt werden. Zu den Gründen für die Zurückhaltung von Informationen gehören der Schutz der Privatsphäre, kommerzielle Interessen, laufende Ermittlungen und die Notwendigkeit, internationale Beziehungen zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten und Analysen, ohne offen eine Seite zu begünstigen.Er hebt systemische Probleme bei der Bearbeitung von Anträgen der Europäischen Kommission auf Freiheit der Information hervor, verwendet aber keine voreingenommene Sprache oder präsentiert Informationen selektiv, um eine bestimmte Sichtweise zu unterstützen.





