Eine Taliban-Delegation führte ihre ersten Gespräche mit der Europäischen Kommission in Brüssel, die sich auf die Erleichterung der Abschiebung afghanischer Staatsbürger konzentrierten, die Verbrechen begangen haben und Sicherheitsrisiken darstellen, sowie auf die Wiederherstellung konsularischer Dienste für Afghanen in der EU. Die Taliban betonten einen "würdigen Rückkehr" Prozess für Afghanen, während sie versuchten, mehr Diplomaten an EU-Botschaften in Kabul zu schicken, um solche Operationen zu ermöglichen. Die EU beschrieb diese Gespräche als auf "technischer Ebene" und stellte klar, dass sie die Taliban nicht als legitime Regierung Afghanistans anerkennt. Deutschland bestätigte Pläne, bis zu vier zusätzliche Taliban-Diplomaten in das Land einreisen zu lassen und hat drei Charterflüge pro Monat für Abschiebungen angekündigt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Position der Taliban als auch die Antwort der EU neutral, indem er direkte Zitate beider Seiten verwendet und die Kritik von Menschenrechtsgruppen anerkennt.






