Die Europäische Kommission hat eine Strategie vorgestellt, die darauf hindeutet, dass Montenegro seine EU-Beitrittsverhandlungen möglicherweise noch im Dezember dieses Jahres abschließen könnte und somit bis 2028 potenziell das 28. Mitgliedsland der EU werden könnte. Dies wäre die erste neue Mitgliedschaft der EU seit fünfzehn Jahren. Albanien, Moldau und die Ukraine werden als weitere vielversprechende Kandidaten genannt, wobei für deren Fortschritt konkrete Zeitpläne festgelegt wurden. Während die Kommission das Ziel Albaniens, die Verhandlungen im nächsten Jahr abzuschließen, als ambitioniert, aber erreichbar bezeichnet, wurde jedoch auf kürzliche Verlangsamungen bei den Reformbemühungen hingewiesen. Es wurde zu einem verstärkten Dialog mit der Zivilgesellschaft aufgerufen, insbesondere angesichts der laufenden Proteste. Besondere Bedenken wurden hinsichtlich der Umweltreformen in Albanien geäußert, insbesondere in Bezug auf Bauprojekte in Schutzgebieten, die die "Flamingo-Bewegung" ausgelöst und anschließend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei geführt haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf offizielle Fahrpläne und Aussagen der Europäischen Kommission und bietet einen ausgewogenen Überblick über die Fortschritte der Beitrittskandidaten, ohne dabei subjektive Wertungen oder parteiische Interpretationen einzubeziehen.





