Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat die Vereinigten Staaten beschuldigt, eine "naziartige" Politik zu betreiben und eine "genozidale" Strategie gegen Kuba umzusetzen. Er verglich US-Beamte mit mittelalterlichen Schriftgelehrten und Militärdekretenschreibern der Nazi-Ära und schlug vor, dass sie Sanktionen und Blockaden einsetzen, um die kubanische Wirtschaft zu ersticken. Díaz-Canel erklärte, dass frühere Ziele solcher Politik Gaza, Libanon und Iran waren und warnte, dass Kuba von anderen Nationen gefolgt werden könnte. Die Rede wurde während einer politischen Veranstaltung zum Gedenken an den 73. Jahrestag des gescheiterten Moncada-Baraken-Angriffs, der den Beginn der kubanischen Revolution markierte, gehalten. Díaz-Canel betonte, dass die aktuelle Wirtschaftskrise, einschließlich Stromausfällen und rückläufigen Lebensstandards, tiefgreifende Reformen erfordert, darunter 176 kürzlich genehmigte wirtschaftliche Änderungen, die darauf abzielen, die geplante Wirtschaft Kubas zu liberalisieren und zu dezentralisieren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden starke Anschuldigungen gegen die US-Regierung vorgebracht, wobei emotionale Begriffe wie "naziähnlich", "genozidal" und "moderne Sklaverei" verwendet werden.





