Arturo Squella und Máximo Pavez trafen sich am 6. August 2026 im La Moneda-Gebäude von Santiago, was eine Auftaubung der Spannungen bedeutete, die ihre Beziehung zuvor angespannt hatten. Das Treffen folgte einer angespannten Zeit, die durch die öffentliche Enthüllung einer privaten Nachricht von Squella ausgelöst wurde, in der Pavez beschuldigt wurde, den Rücktritt des ehemaligen Finanzministers Juan Pablo Rodríguez nach einem positiven Drogentest falsch gehandhabt zu haben. Dieser Austausch führte zu internen Reibungen innerhalb der Regierung, wobei einige Beamte Unbehagen ausdrückten und die Kontroverse hervorhoben.
Das Treffen fand kurz nachdem Squella eine separate Sitzung mit Sebastian Figueroa, dem Unterminister für regionale Entwicklung, abgehalten hatte. Laut Zeugen war eine weitere Schlüsselfigur, María Jesús Wulf, die Ministerin für soziale Entwicklung, während eines Teils des Treffens anwesend. Die Atmosphäre wurde als entspannter als erwartet beschrieben, ohne sichtbare Anzeichen für den Konflikt, der sie zuvor getrennt hatte. Pavez trat später dem Treffen bei, und die beiden Männer führten eine freundliche Wiedervereinigung durch, die ihre erste Interaktion seit dem Leck der privaten Nachricht markierte. Danach verließ Squella La Moneda in Begleitung von Pavez, was auf ein neues Gefühl der Zusammenarbeit hindeutet.
Während des Treffens äußerte Squella die Hoffnung, dass Pavez sich öffentlich bei Rodríguez für die vermeintliche Vernachlässigung und Fehlinformation in Bezug auf seinen Fall entschuldigen würde. Er betonte die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht und Transparenz bei der Behandlung solcher Angelegenheiten. Pavez reagierte positiv und veröffentlichte ein Foto mit Squella in den sozialen Medien und erklärte, dass sie ein produktives Gespräch geführt hätten und weiter vorankommen würden.
Die Initiative, die Teil der breiteren Agenda gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus (ACOT) ist, hat Kritik von Teilen der regierenden Koalition gezogen. Oppositionsfiguren, darunter Senator Andrés Longton von der Nationalen Erneuerungspartei, haben Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Änderungen an der Verfassung geäußert, insbesondere in Bezug auf die neuen Notstandsbestimmungen.
Trotz dieser Vorbehalte verteidigte Squella die Reform und behauptete, dass die Stimmen der Opposition aus einem Mangel an detailliertem Verständnis des Vorschlags resultieren. Er behauptete, den Text gründlich überprüft zu haben und glaubte, dass Beamte wie Longton, sobald sie die Besonderheiten untersucht hatten, seine Notwendigkeit zu schätzen wissen würden. Squella äußerte auch seine Absicht, sich mit Longton zu treffen, um die Inhalte der Reform weiter zu diskutieren und ihre Bedeutung für die nationale Sicherheit und Stabilität zu betonen.
Kast wies die Initiative als unnötig zurück und argumentierte, dass solche Angelegenheiten eher unter gesetzgeberischer Kontrolle als unter exekutivem Einfluss bleiben sollten. Seine Haltung zog scharfe Kritik von PNL-Führungskräften, darunter Cristóbal Urruticoechea, hervor, die Kast beschuldigten, ideologische Prinzipien nicht aufrechtzuerhalten, und forderten einen weiteren Widerstand gegen das, was sie als das Vermächtnis der Boric-Administration betrachten.
Unterstützer des Projekts, darunter mehrere republikanische Gesetzgeber, schwiegen über Kasts Position, während Squella sich mit dem Präsidenten einigte und zustimmte, dass solche Debatten im Kongress stattfinden sollten, anstatt durch Exekutivmaßnahmen.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden