Eine DNA-Probe, die vor über 20 Jahren gesammelt wurde, hat die Polizei zu einem Verdächtigen in einem jüngsten Raubüberfall auf einem Verbrauchermarkt in Glandorf geführt. Im Februar 2024 überfielen zwei Männer den Laden und drohten dem Manager mit einer Schusswaffe, bevor sie in einem Auto mit einer dritten Person floh. Der einzige physische Beweis war ein Einweggloven, der DNA enthielt, die zunächst nicht mit jemandem in der nationalen Datenbank übereinstimmte. Diese gleiche DNA war jedoch zuvor an zwei anderen Tatorten gefunden worden: einem Einbruch in Colnrade im Jahr 2003, bei dem eine 84-jährige Frau angegriffen wurde, und einem Einbruch in einer Spielehalle in Wildeshausen im Jahr 2023. Die Polizei verfolgte die DNA zu einem 40-jährigen Mann, der 2003 in der Nähe des Hauses des Opfers lebte. Eine Speichelprobe bestätigte seine Identität und verknüpfte ihn mit dem jüngsten Raubüberfall.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine strafrechtliche Untersuchung, die DNA-Beweise beinhaltet, und nimmt keine Haltung zu politischen Fragen, Richtlinien oder Kontroversen ein.




