Warum russische Frauen zur Entbindung nach Brasilien reisen
Julia und Dmitrij, ein russisches Paar, reiste im Sommer nach Brasilien, um ihre Tochter dort zu gebären, um ihr einen brasilianischen Pass zu ermöglichen. Dieser Pass bietet visumfreien Zugang zu über 170 Ländern und senkt die Kosten für Visumanträge. Die Familie gab während der Reise etwa 10.000 Euro aus, inklusive intensiver medizinischer Behandlungen. Dmitrij kündigte seinen Job bei einer Bank, um die Reise zu finanzieren, und plante, nach der Rückkehr in die Ukraine eine neue Stelle zu suchen. Andere russische Familien bleiben in Brasilien. Experten berichten von einem Anstieg russischer Migranten nach Brasilien seit 2022, insbesondere nach den Sanktionen gegen Russland durch westliche Länder und verschärften Einwanderungsregeln in Argentinien. Im Jahr 2023 stellten russische Bürger über 7000 Aufenthaltsgesuche, war 2025 auf 1821 sank. Gleichzeitig stieg die Zahl der russischen Staatsbürger, die brasilianische Pässe erhielten, von 477 im Jahr 2024 auf 613 im Jahr 2025.
Die Europäische Union konnte sich nicht auf die Verlängerung der Sanktionen gegen etwa 3000 Personen aus Russland einigen, wobei der Widerstand von der Slowakei und Frankreich ausging. Beide Länder haben die Verlängerung der Sanktionen an eine Bedingung geknüpft: Der Oligarchen Alisher Usmanov sollte von der Sanktionsliste gestrichen werden. Bis zum 22. September hat die EU Zeit für neue Verhandlungen, nach denen die Sanktionen auch für andere Personen auslaufen könnten. Die EU verhängte nach der vollständigen Invasion der Ukraine durch Russland Anfang 2022 umfangreiche Sanktionen, die unter anderem auf Einheiten innerhalb des Militärkomplexes abzielten.
Diese Maßnahmen sollten zwölf weitere Monate dauern, aber ihre Fortsetzung hängt jetzt aufgrund der aktuellen Sackgasse an einem Faden. Usmanov, der seinen Reichtum durch Geschäfte in der Metallurgie, Telekommunikation und Medien aufgebaut hat, wurde von der EU sanktioniert, teilweise wegen seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er hat diese Vorwürfe zuvor geleugnet. Ein Sprecher des Milliardärs lehnte es ab, sich zu den jüngsten Entwicklungen auf europäischer Ebene zu äußern.
Obwohl Russland an der Front wenig Fortschritte macht, verwendet es ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen mit Düsenantrieb, die täglich über der Ukraine schlagen. Die ukrainische Luftverteidigung hat Schwierigkeiten, effektiv zu reagieren, da es an Patriot-Raketen und wenigen Gegenmaßnahmen gegen die Hochgeschwindigkeitsdrohnen fehlt. Am Sonntagmorgen trafen Drohnen einen Passagierzug tief in der westlichen Ukraine. Anstatt auf diese Eskalation zu reagieren, verhindert die EU die Aktion. Laut einer Quelle in Kiew plant Russland systematisch die Auflösung Deutschlands und der EU.
Diese Person, die mit den Operationen der sowjetischen und russischen Geheimdienste vertraut ist, warnte, dass das, was in der Ukraine geschah, als Vorlage für andere Länder dient. Laut ihm haben russische Dienste vor dem großen Landkrieg erfolgreich Verbände, Oppositionsbewegungen, Parteien und extremistische Organisationen infiltriert, um den Staat zu destabilisieren. Das Ziel in der Ukraine war es, Institutionen zu übernehmen, die politische Entscheidungen durch ein Veto blockieren können, wodurch Zerfall und Stagnation entstehen. Diese Strategie wurde in der Ukraine getestet, und das Einsatzgebiet des russischen Geheimdienstes ist laut dem Informanten jetzt Deutschland und Europa.
Dies wird systematisch in den zuständigen Abteilungen der Dienste geplant. Dieses Szenario könnte erklären, warum die EU sich nicht entschieden hat, die Sanktionen zu verlängern. Einfluss kann direkt oder indirekt auftreten. Mit dem slowakischen Premierminister Robert Fico erhielt ein pro-russischer Regierungschef die Macht. Frankreich steht Berichten zufolge unter Druck aufgrund inhaftierter französischer Bürger.
Ihre Tochter wurde später in einer Privatklinik in Santos geboren. Jetzt bereitet die Familie die notwendigen Dokumente vor, um einen brasilianischen Pass für das Kind zu erhalten. In Brasilien erhält jeder, der im Land geboren wird, automatisch die Staatsbürgerschaft. "Unser Mindestziel wurde erreicht", sagt Dmitrij. "Mit einem brasilianischen Pass kann unsere Tochter in fast alle Länder der Welt visumfrei reisen. Sie wird keine teuren und langwierigen Schengen-Visa beantragen müssen". Anfang August reiste auch einer der Kollegen von Dmitrij mit seiner schwangeren Frau nach Brasilien, um zu gebären.
Nach eigenen Angaben gab das Paar in den ersten sechs Wochen rund 10.000 Euro aus, darunter eine mehrtägige Intensivbehandlung für ihre Tochter. Für die Reise kündigte Dmitrij seinen Job in einer Bank. Nach seiner Rückkehr nach Moskau hofft er, eine neue Beschäftigung zu finden. Das Paar plant jedoch, erst nach einigen Monaten nach Hause zurückzukehren, wenn alle Dokumente für die Tochter fertig sind. Andere russische Familien bleiben dauerhaft in Brasilien. Vertreter von Hilfsinitiativen und Anwälte, die russische Bürger vor Ort unterstützen, berichten der Deutschen Welle über einen wachsenden Zustrom russischer Migranten nach Brasilien.
Besonders populär wurde das Land nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022, als westliche Länder Einschränkungen für die Einreise russischer Bürger auferlegten. Dieser Trend wurde durch strengere Einwanderungsregeln in Argentinien, das zuvor eines der wichtigsten Ziele für den sogenannten Geburtstourismus war, weiter verstärkt. Seit 2025 wurde der Zugang zu kostenloser Gesundheitsversorgung für Personen ohne dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen eingeschränkt.
Diese Effekte sind in der Statistik sichtbar: Im Jahr 2023 reichten die Russen mehr als 7000 Anträge auf Aufenthaltsgenehmigungen ein, eine Rekordzahl. Bis Mitte 2025 war diese Zahl laut dem russischen Nachrichtenportal RBC auf 1821 gesunken. Gleichzeitig nimmt die Zahl der russischen Staatsbürger, die brasilianische Pässe erhalten, zu. Im Jahr 2024 wurden 477 Pässe an Russen ausgestellt, und im Jahr 2025 stieg diese Zahl auf 613. Mehr als die Hälfte der neuen Staatsbürger waren Frauen. Bis Ende Mai 2026 wurden 166 brasilianische Reisepässe an russische Staatsbürger ausgestellt, fast 60 Prozent davon an Frauen. Viele Familien, die breitere Ziele verfolgen, nutzen diese Gelegenheit.
Eltern von Kindern, die in Brasilien geboren wurden, können eine Aufenthaltserlaubnis beantragen und unter bestimmten Bedingungen die brasilianische Staatsbürgerschaft nach nur einem Jahr erhalten.
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Julia und Dmitrij, ein russisches Paar, reiste im Sommer nach Brasilien, um ihre Tochter dort zu gebären, um ihr einen brasilianischen Pass zu ermöglichen. Dieser Pass bietet visumfreien Zugang zu über 170 Ländern und senkt die Kosten für Visumanträge. Die Familie gab während der Reise etwa 10.000 Euro aus, inklusive intensiver medizinischer Behandlungen. Dmitrij kündigte seinen Job bei einer Bank, um die Reise zu finanzieren, und plante, nach der Rückkehr in die Ukraine eine neue Stelle zu suchen. Andere russische Familien bleiben in Brasilien. Experten berichten von einem Anstieg russischer Migranten nach Brasilien seit 2022, insbesondere nach den Sanktionen gegen Russland durch westliche Länder und verschärften Einwanderungsregeln in Argentinien. Im Jahr 2023 stellten russische Bürger über 7000 Aufenthaltsgesuche, war 2025 auf 1821 sank. Gleichzeitig stieg die Zahl der russischen Staatsbürger, die brasilianische Pässe erhielten, von 477 im Jahr 2024 auf 613 im Jahr 2025.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt ein Phänomen, das politische Konsequenzen hat (Zuwanderung, Sanktionen), bleibt aber sachlich und neutral. Es werden Fakten präsentiert, ohne klare parteiliche Einstellung oder emotionale Bewertung. Der Fokus liegt auf den statistischen Daten und der individuellen Entscheidung
Warum Faktentreue (85): The article discusses Russian families traveling to Brazil for childbirth and obtaining Brazilian passports, which is unrelated to the primary source document about EU sanctions against Russia. Since this article covers a different topic entirely, it cannot be judged for factual alignment with the p
Warum Objektivität (95): The article presents information in a neutral and descriptive manner, focusing on personal stories and practical considerations without evident bias or emotional language. It avoids taking sides or making value judgments about the phenomenon described.
Die Europäische Union (EU) konnte sich nicht einigen, die Sanktionen gegen etwa 3000 russische Personen zu verlängern. Frankreich und die Slowakei fordern die Ausnahme des Oligarchen Alischer Usmanow von der Liste. Die Sanktionen wurden ursprünglich im Jahr 2022 eingeführt, als Russland die Ukraine angriff, und sollen nun um zwölf Monate verlängert werden. Die EU hat bis zum 22. September Zeit, um neue Gespräche zu führen, ansonsten endenden die Maßnahmen. Gleichzeitig wird berichtet, dass Russland den Luftkrieg gegen die Ukraine intensiviert, wobei besonders schnell fliegende Drohnen und ballistische Raketen eingesetzt werden. Die ukrainische Luftabwehr ist daraufhin machtlos, da sie keine effektiven Abwehrmittel aus der EU besitzt. Ein Informant aus Kiew warnt zudem vor einem systematischen Plan des russischen Geheimdienstes, der die Ersetzung anderer Länder, einschließlich Deutschlands, in die EU fördern soll.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die politische Motivation hinter den Sanktionen und kritisiert die Haltung Frankreichs und der Slowakei, die die Verlängerung ablehnen.
Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the EU's inability to extend sanctions against around 3,000 Russian individuals and entities, aligning with the primary source document. It mentions Slovakia and France opposing the extension due to demands to remove oligarch Alim Usmagulov from the list, which matches
Warum Objektivität (70): The tone leans slightly towards portraying the EU's decision as a 'success for Russia,' which introduces a subjective interpretation not present in the primary source. The article also includes a call to support a petition, which adds an advocacy angle rather than maintaining strict neutrality.
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