Der spanische Rechnungshof hat beschlossen, die Amnestie nicht automatisch auf Fälle anzuwenden, die angebliche finanzielle Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit der Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens betreffen. Stattdessen wird das Gericht die Beteiligten auffordern, Informationen darüber zu liefern, ob die bei den untersuchten Maßnahmen verwendeten Mittel aus dem Haushalt der Europäischen Union stammen oder in seinem Namen verwaltet wurden.
In dem Fall sind mehrere ehemalige Führer der Unabhängigkeitsbewegung, darunter die ehemaligen Präsidenten Carles Puigdemont und Artur Mas, sowie der ehemalige Vizepräsident Oriol Junqueras und mehrere ehemalige Minister aus den Bereichen Wirtschaft, Präsidentschaft, Außenpolitik und institutionelle Beziehungen verwickelt.
Gemäß der vom Gericht erlassenen Entschließung müssen die Parteien klarstellen, ob die fraglichen Ausgaben aus dem Haushalt der Europäischen Union finanziert oder in ihrem Namen verwaltet wurden. Eine positive Antwort würde die Anwendung des Amnestiegesetzes verhindern, das die von der Anklage verlangte finanzielle Haftung auslöschen könnte. Das Gericht betonte, dass diese Anforderung keine Vorurteile des Endergebnisses darstellt, sondern vielmehr die Einhaltung des EU-Rechts gewährleistet. Der Gerichtshof der EU hatte zuvor entschieden, dass nationale Amnestiegesetze auf Handlungen angewendet werden können, die zu finanzieller Haftung führen, sofern sie außerhalb des Rahmens des EU-Haushalts durchgeführt wurden.
Das spanische Gericht hat hervorgehoben, dass der Schlüsselpunkt des EU-Urteils der Ursprung und die Bestimmung der Mittel war. Es stellte fest, dass die finanziellen Interessen der EU sowohl die für ihren Haushalt verfügbaren Einnahmen als auch die darin festgelegten Ausgaben umfassen. Darüber hinaus wies das Gericht darauf hin, dass auch Unregelmäßigkeiten ohne eindeutige finanzielle Auswirkungen die finanziellen Interessen der EU ernsthaft beeinträchtigen können. Das Gericht verwies auch auf zwei weitere relevante Teile des EU-Urteils.
In einem anderen Teil wird darauf hingewiesen, dass Unregelmäßigkeiten, auch solche ohne messbare finanzielle Folgen, die finanziellen Interessen der EU erheblich schädigen können. Auf der Grundlage dieser Erwägungen ist das Gericht der Auffassung, dass es notwendig ist, die Art der im laufenden Verfahren betroffenen Mittel zu beurteilen. Die Untersuchung erstreckt sich auf zwei Kategorien von Ausgaben: die im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung des illegalen Unabhängigkeitsreferendums im Jahr 2017 und die im Zusammenhang mit den sogenannten "äußeren Maßnahmen" der katalanischen Regierung während der Geschäftsjahre 2011 bis 2017.
Diese Ausgaben stehen im Mittelpunkt des Rechtsstreits, der sich auf die Frage konzentriert, ob sie als Verstoß gegen die EU-Finanzvorschriften angesehen und somit finanziell zur Rechenschaft gezogen werden sollten.Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht, wie wichtig es ist, die Finanzierungsquellen zu überprüfen, bevor Amnestiebestimmungen angewandt werden.
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El MundoUnabhängig🔒MitteFaktentreue 78Objektivität 82gestern Der Rechnungshof wendet die Amnestie nicht automatisch an: Er prüft zunächst, ob EU-Mittel verwendet wurdenDer spanische Rechnungshof hat beschlossen, die Amnestie nicht automatisch auf bestimmte Fälle anzuwenden, in denen ehemalige katalanische Führer, darunter die ehemaligen Präsidenten Carles Puigdemont und Artur Mas und der ehemalige Vizepräsident Oriol Junqueras, verwickelt sind. Das Gericht hat die Aussetzung des Verfahrens aufgehoben, wird aber von den Beteiligten verlangen, Informationen darüber zu liefern, ob die Mittel, die für die untersuchten Maßnahmen verwendet wurden, aus dem Haushalt der Europäischen Union stammen oder von der EU verwaltet wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt die rechtlichen Argumente und die Verfahrensschritte des Rechnungshofs, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.Er berichtet über die Entscheidung des Gerichts, die Beteiligung von EU-Mitteln vor der Anwendung der Amnestie auf der Grundlage der rechtlichen Auslegungen der EU zu bewerten.
Warum Faktentreue (78): The article reports on the Spanish Court of Accounts' decision not to automatically apply amnesty following the EU Court of Justice ruling. It provides details about the process, including the requirement for parties to report if funds came from EU budgets, and lists individuals involved. While ther
Warum Objektivität (82): The article presents the facts in a neutral tone, quoting officials and providing procedural details without apparent bias. The language remains formal and avoids emotionally charged terms, maintaining an objective stance.
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