Während der Präsidentschaftswahlkampagne kündigte die kolumbianische Abteilung für sozialen Wohlstand (DPS) die Einführung des IRACA-Programms an und verteilte 119,7 Milliarden Dollar an Gelder direkt an neun ethnische Gruppen durch Verträge, die zwischen November und Dezember 2025 unterzeichnet wurden. Zu den Empfängern gehören indigene Räte und Gemeindeorganisationen, von denen einige speziell für spirituelle Rituale und traditionelle Praktiken Zuteilungen erhielten. Ein Vertrag mit dem Indigenous Council of the Nudo de los Pastos beinhaltet 90 Millionen Dollar für "Zeremonien der Harmonie" und 108,9 Millionen Dollar für rituelle Materialien wie Früchte, Kräuter und Sahumerios (Weihrauch). Ein weiterer Vertrag mit der Kankuamo-Indigenengruppe weist 100 Millionen Dollar für "spirituelle und traditionelle Genehmigungen von Mutter Erde" zur Verfügung. Diese finanziellen Verpflichtungen werfen Fragen über den Zeitpunkt und den Zweck einer solchen groß angelegten Finanzierung während einer Wahlperiode auf.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Verteilung von Geldern durch die DPS an ethnische Gruppen während eines Wahlzeitraums, ohne offen eine politische Einheit zu kritisieren oder zu loben.






