Ein spanisches Gericht entschied zugunsten der Entlassung von Carmen Macías, der ehemaligen Compliance-Direktorin von TMB, die angebliche Belästigung am Arbeitsplatz durch zwei leitende Angestellte untersucht hatte. Das Urteil wies sowohl ihren Antrag auf Nichtigkeit der Entlassung als auch ihren Anspruch auf Schutz der Grundrechte zurück. Macías behauptet, sie werde Berufung einlegen und stellt fest, dass das Top-Management von TMB wegen angeblicher Belästigung gegen sie untersucht wird. Sie bleibt von Kataloniens Betrugsbekämpfungsbüro geschützt. TMB entließ Macías im Oktober 2024 nach einem externen Bericht, in dem sie feststellte, dass sie einen Untergebenen psychologischer Belästigung und allmählicher Verringerung der Pflichten ausgesetzt hatte. Das Gericht fand Beweise für wiederholte Kritik, widersprüchliche Anweisungen, übermäßige Überwachung und begrenzte Urlaubszeit. Macías argumentierte, der Fall sei eingerichtet worden, um Vergeltung für ihre Belästigung durch andere Führungskräfte zu erwirken und den Schutz ihrer Grundrechte zu fordern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens, in der beide Seiten des Streits im Detail beschrieben werden, ohne offen eine der Parteien zu begünstigen.



