Die spanische Regierung hat die Europäische Kommission aufgefordert, die "Steuerfluchtklausel" auf grüne Ausgaben auszudehnen, um Spanien vorübergehende Flexibilität bei den Haushaltsvorschriften für die Bewältigung der Kosten des Klimawandels zu ermöglichen. Die Klausel wurde zuvor im März 2025 aktiviert, um den EU-Mitgliedstaaten während der Erhöhung der Verteidigungsausgaben finanziellen Atemraum zu bieten. Spanien wurde das 18. Land, das diese Klausel im Juni aktivierte. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Klausel strukturell für grüne Investitionen zu gestalten, indem zwischen 2026 und 2028 bis zu 1,5% des BIP für zusätzliche Ausgaben zugelassen werden. Laut Daten des Finanzministeriums hat Spanien 2024 24,583 Milliarden Euro für grüne Initiativen ausgegeben, wobei 17,2 Milliarden Euro für Minderungs- und Anpassungsbemühungen bereitgestellt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Antrag der spanischen Regierung als notwendige Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels und betont die Dringlichkeit und das Ausmaß der Umweltprobleme.



