Die argentinische Regierung hat offiziell eine Maßnahme eingeführt, die es den Banken erlaubt, Teile ihrer Depositen in Fremdwährung an Unternehmen zu leihen, auch wenn diese Einkommen in Pesos generieren. Diese Politik wurde durch das Dekret 736/2026 bekannt gegeben, das im Amtsblatt veröffentlicht wurde, wie von Wirtschaftsminister Luis Caputo dargelegt. Das Dekret erlaubt die Erstellung von Konten in Fremdwährung, sowohl laufende als auch termingerechte Einlagen, wobei die Gelder, die von diesen Konten abgeleitet werden, ausschließlich für die Finanzierung von Unternehmen verwendet werden, die sich mit internationalem Handel oder damit verbundenen Aktivitäten beschäftigen, sowie für Kredite an andere juristische Personen, gemäß den von der Zentralbank festgelegten Richtlinien.
Die Maßnahme tritt unmittelbar nach Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft. 7 Milliarden. Die Regierung stellte fest, dass ein erheblicher Teil dieser Einlagen untätig bleibt oder minimale Renditen erzielt, was die Notwendigkeit einer besseren Nutzung dieser Ressourcen unterstreicht. Die Initiative zielt darauf ab, Einsparungen in das Finanzsystem zu kanalisieren, um das Wirtschaftswachstum und die Investitionen zu unterstützen, insbesondere nach Jahren makroökonomischer Instabilität und einer überwiegend dollarisierten Wirtschaft.
Der Dekret wurde von Präsident Javier Milei und mehreren wichtigen Ministern unterzeichnet, darunter Diego Santilli, Pablo Quirno, Carlos Presti, Luis Caputo, Juan Bautista Mahiques, Alejandra Monteolova, Mario Lugones, Sandra Pettovello und Federico Sturzenegger.
Mehr als sechs Millionen Menschen haben ausstehende Schulden, von denen viele gezwungen waren, Kredite aufzunehmen, um wesentliche Ausgaben wie Nahrung, Medikamente, Versorgungsleistungen und Wohnung zu decken. 9% im April 2026. Die Unregelmäßigkeiten bei Kreditkarten haben sich im gleichen Zeitraum siebenfach erhöht, was auf eine sich verschärfende Krise hinweist. Kritiker argumentieren, dass die Politik der Regierung, einschließlich der scharfen Währungsabwertung und der Sparmaßnahmen, das Einkommen der Haushalte erodiert hat und die Familien gezwungen hat, nicht nachhaltige Schulden aufzunehmen.
Die Situation wurde durch die Deregulierung der Zinssätze verschärft, die es den Finanzinstituten ermöglicht, räuberische Kreditbedingungen anzubieten. 1% der Gesamtlöhne. Diese wachsende Krise hat öffentliche Empörung ausgelöst und zu staatlichen Interventionen aufgerufen. Aktivisten und Journalisten werfen der Regierung vor, die Ursachen des Schuldenproblems nicht angegangen zu haben, was sie einer bewussten Wirtschaftspolitik zuzuschreiben, die darauf abzielt, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren.
Kritiker widersprechen, dass dieses Wachstum auf dem Rücken von kämpfenden Familien aufgebaut ist, deren Arbeit zunehmend in die Bedienung von Schulden statt in die Erhaltung des Lebensunterhalts geleitet wird. Der Ansatz der Regierung hat auch die interne Dynamik hinterfragt. Präsident Milei operiert oft isoliert, erscheint selten öffentlich und verlässt sich stark auf seine Schwester für die Kommunikation. Dies hat Bedenken über den Mangel an Transparenz und Empathie innerhalb der Regierung, insbesondere in Bezug auf drängende soziale Fragen, geweckt. Jüngste Entscheidungen, wie die Auflösung des Nationalen Kinderchores, haben weitere Vorwürfe der Gleichgültigkeit gegenüber kulturellen und sozialen Institutionen angeheizt.
Diese Aktionen unterstreichen eine wahrgenommene Trennung zwischen der herrschenden Elite und den alltäglichen Kämpfen der Argentinier.
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