Das Europäische Parlament hat die "Chat Control 1.0"-Verordnung genehmigt, obwohl sie mehr Gegenstimmen als Befürworter erhielt, was das dritte Mal innerhalb von vier Monaten ist. Die Maßnahme erlaubt Technologieplattformen, vor allem amerikanische, private Nachrichten von Europäern über Apps wie Gmail und Meta-Dienste zu scannen, unter dem Vorwand der Überwachung von Kinderpornografie. Experten argumentieren jedoch, dass dies die Privatsphäre der Nutzer verletzt, da dies ohne gerichtliche Aufsicht erfolgt. Während es dem Parlament gelang, eine Änderung zu verabschieden, die die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom Scannen ausschließt, hängt die endgültige Genehmigung nun von der Annahme durch den Rat ab. Kritiker warnen, dass selbst diese "weiche" Version einen gefährlichen Präzedenzfall für die Massenüberwachung schafft und den Weg für die umstrittlichere "Chat Control 2.0" ebnen könnte, die noch in Verhandlung ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Zusammenhang ist die Kommission der Auffassung, dass die Kommission in der Lage sein sollte, die von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen zu beschleunigen, um die Einhaltung der Rechtsvorschriften zu gewährleisten.




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