Die versteckten Kosten der Reformen der spanischen Regierung haben zu einem signifikanten Anstieg des Krankheitsurlaubs bei Arbeitnehmern des öffentlichen Sektors und bei Arbeitnehmern, die von vorübergehenden auf dauerhafte Verträge umgewandelt wurden, geführt. Die Ausgaben des Staates für Krankheitsurlaub haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht und sind zur zweitgrößten Ausgaben für das Sozialversicherungssystem nach den Renten geworden. Trotz der Bemühungen der Regierung, dieses Problem durch Verhandlungen mit Sozialagenten anzugehen, haben sich die umgesetzten Maßnahmen als unzureichend erwiesen. Einige der jüngsten Reformen zum Schutz der Arbeitnehmer haben unbeabsichtigt die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Krankheitsurlaubsprozesse eingeleitet werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Analyse der Auswirkungen der staatlichen Reformen auf die Krankheitsurlaubsraten unter Berufung auf den AIReF-Bericht, der sowohl die Ursachen als auch die unbeabsichtigten Folgen dieser Politiken hervorhebt.




