Nach der Ankündigung von Präsident Abelardo De La Espriella über die Reformen der Verkehrsregeln in Kolumbien tauchte ein neuer Hashtag "#ElCartelDeLasFotomultas" in den sozialen Medien auf, der breite Unterstützung fand und zu einem großen Trend auf X wurde. Der Hashtag ermöglicht es den Bürgern, Unregelmäßigkeiten im Verkehrssicherungssystem zu melden, wobei Bogotá häufig erwähnt wird. Senator Antonio Correa von der U-Partei schloss sich der Bewegung an und kritisierte die Verbreitung von Geschwindigkeitskameras entlang der Küste und nannte sie eher einen finanziellen Gewinn als die Straßensicherheit. Er zitierte spezifische Beispiele in Barranquilla, Cartagena und Sincelejo, wo die Kamerainstallationen zwischen 2012 und 2015 erheblich zunahmen, begleitet von unklaren Beschildern und fragwürdiger Platzierung. Andere Gesetzgeber, wie Senator Biter, der die Interessen der Fahrer vertritt, haben Gesetzesvorschläge vorgelegt, die darauf abzielen, mehr mit Geschwindigkeitsstrafen zu tun.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Debatte über die Ausweitung von Geschwindigkeitsmessgeräten als eine Form der Ausbeutung ("negocio con el bolsillo de la gente") und hebt die Kritik fortschrittlicher Persönlichkeiten wie Senator Antonio Correa hervor.





