Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurde, berichtet, dass die Zahl der Masernfälle und -todesfälle weltweit seit 2020 deutlich gestiegen ist, was im Jahr 2023 allein zu schätzungsweise 118.000 Todesfällen führte. Die Forschung führt diesen Anstieg hauptsächlich auf die Zögerlichkeit bei der Impfung in entwickelten Ländern und willkürliche Unterbrechungen von Impfprogrammen zurück, wie sie beispielsweise in den Vereinigten Staaten beobachtet wurden. Obwohl die weltweite Maserninzidenz und -sterblichkeit zwischen 1990 und 2019 um etwa 80 % bzw. 90 % gesunken ist, unterstreicht der jüngste Anstieg die Fragilität dieser Fortschritte. Die Autoren betonen, dass Masern trotz jahrzehntelanger Fortschritte auf dem Weg zur Ausrottung weiterhin eine der häufigsten vermeidbaren Krankheiten bei Kindern darstellen, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel führt explizit "Impfskepsis" und "willkürliche Maßnahmen" in den USA als Ursachen an und betrachtet die Problematik aus einer kritischen Perspektive, die sich gegen Impfgegnerbewegungen und bestimmte staatliche Maßnahmen richtet, anstatt eine ausgewogene Debatte über Wirksamkeit oder Impfpflichten zu präsentieren.






