Ein Kind ist im US-Bundesstaat New York an Komplikationen durch Masern gestorben. Dies ist der erste Todesfall dieser Art im Bundesstaat seit über 30 Jahren und der vierte Todesfall in den USA seit Beginn des Jahres. Gesundheitsbehörden führten den Anstieg der Fallzahlen auf sinkende Impfquoten zurück und wiesen darauf hin, dass der Impfschutz gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) bei Kindern im Kindergartenalter zwischen 2019/2020 und 2025/2026 von 95,2 % auf 92,4 % gesunken ist. Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, kritisierte die Bundespolitik dafür, dass sie gezielt Bemühungen zur Krankheitsprävention untergrabe. In Europa verzeichnete Italien mit 651 Fällen die höchste Anzahl an Infektionen, während die Gesamtzahl der Todesfälle in Europa laut aktuellen Daten des ECDC bei null blieb. Daten des italienischen Gesundheitsministeriums zeigen, dass 93,3 % der Infizierten nicht geimpft waren, was Empfehlungen für gezielte Impfkampagnen zur Folge hatte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel zitiert ausdrücklich einen demokratischen Gouverneur, der die Bundesregierung für die Tragödie verantwortlich macht und das Problem als ein Versagen der nationalen Politik darstellt, anstatt es ausschließlich auf lokale Impfskepsis zurückzuführen.






