Spanien hat offiziell das Ausführungsfenster für das größte wirtschaftliche Stimulansprogramm seiner demokratischen Geschichte geschlossen: die Next Generation EU-Fonds, die nach der Kreditgenehmigung im Jahr 2023 insgesamt 163 Milliarden Euro betrugen, obwohl die Regierung letztendlich den größten Teil dieser Kredite aufgegeben hat. Laut einer gemeinsamen Analyse von AFI und Funcas trugen diese Fonds zwischen 10% und 14% zum durchschnittlichen jährlichen BIP-Wachstum Spaniens von 2021 bis 2025 bei und erreichten einen Höchststand von fast 25% im Jahr 2023. Die öffentlichen FuE-Ausgaben verdreifachten sich zwischen 2020 und 2023 auf 11,117 Milliarden Euro und erholten sich zuletzt von den Niveaus von 2009. Diese Investitionen führten zu einer erhöhten Produktivität pro Stunde und machten Spanien zur einzigen großen europäischen Wirtschaft, die ihren Trend im Vergleich zu den Niveaus vor der Pandemie verbessert. Trotzdem bleiben die privaten Investitionen bis Ende 2025 um 3,3% unter den Niveaus vor der Pandemie. Trotz dieses Fortschritts wurde der soziale Fokus von politischen Spannungen überschattet, wodurch sich der gesamte öffentliche Diskurs wesentlich abwand.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine datengesteuerte Analyse der Wirtschaftsreformen und ihrer Auswirkungen, wobei offensichtlich parteiische Sprache oder selektive Beschaffung vermieden wird.


