Die Europäische Kommission hat mehrere montenegrinische Politiker und Beamte der regierenden Parteien dafür kritisiert, dass sie das Vermächtnis von Ratko Mladić gepriesen haben, einem Kriegsverbrecher, der vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien wegen seiner Rolle im Genozid von Srebrenica verurteilt wurde. Die Kommission betonte, dass die Ehrung solcher Personen den europäischen Werten widerspricht und mit der EU-Mitgliedschaft unvereinbar ist. Unter den Kritikern war Andrija Mandić, Präsident der montenegrinischen Versammlung und Führer der Partei Neue serbische Demokratie, der Mladićs Familie in den sozialen Medien sein Beileid ausdrückte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Haltung der Europäischen Kommission gegen die Verherrlichung von Kriegsverbrechern und enthält Reaktionen mehrerer montenegrinischer Beamter verschiedener politischer Fraktionen.




