Das österreichische Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das im September 2025 in Kraft getreten ist, zielt darauf ab, die Transparenz in den Regierungsoperationen zu erhöhen. Einige Behörden, darunter das Finanzministerium und das Justizministerium, lehnen jedoch die Annahme von Informationsanfragen per E-Mail ab und entscheiden sich stattdessen für Fax- oder Webformulare. Dies hat die Transparenzplattform FragDenStaat.at dazu veranlasst, wieder Faxe zu verwenden, um Anfragen einzureichen. Die Entscheidung dieser Behörden basiert auf der Behauptung, dass elektronische Einreichungen zu Spam oder fehlgeleiteten E-Mails führen könnten. Kritiker, darunter Markus Hametner von der NGO Transparency "Forum Informationsfreiheit", beschreiben diesen Schritt als regressiv und vergleichen ihn mit den 1980er Jahren und argumentieren, dass er den Zugang der Öffentlichkeit zu Informationen untergräbt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während die Frage des Zugangs zu Informationen politisch aufgeladen ist, präsentiert der Artikel sowohl die Argumente der Regierungsbehörden (Bedenken wegen Spam und Fehllieferungen) als auch die Kritik von Verfechtern der Transparenz.






