Das Konzert fand im Rahmen des jährlichen Jazz Kamp Kranj statt, der zu einem Eckpfeiler des kulturellen Sommers der Stadt geworden ist. Die Aufführung zeigte die Synergie zwischen lokalen und internationalen Musikern, die kubanische Energie mit slowenischer Virtuosität mischten, um eines der Höhepunkte des Festivals zu schaffen.
Die 23. Ausgabe des Jazz Kamp Kranj setzte seine Tradition fort, Top-Musiker, junge Kreative und etablierte Meister zusammenzubringen und gleichzeitig den pulsierenden Puls der Stadt zu reflektieren. Im August waren die Straßen von Kranj voller Klang, Tastaturmelodien, Blechbläser, Bassrhythmen und spontanen musikalischen Gesprächen. Das Festival, das nun fest im kulturellen Gefüge von Kranj verwurzelt ist, ist über eine Reihe von Konzerten hinaus zu einem erwarteten und wesentlichen Teil des Sommerrhythmus der Stadt geworden.
Es begann mit dem Eröffnungskonzert von Tonč Feinig Tria, gefolgt von Duetten mit den Pianisten David Gazarov und Emil Spányi, der Big Band Krško, dem internationalen Ensemble Manc Krivec & Rootation, Igor Leonardi's Hommage an Wes Montgomery und dem Primož Grašič Quartett mit seinem kubanischen Gast Lazar Amed Hierrezuelo.
Weitere bemerkenswerte Acts waren das Slovenian Ska Jazz Collective und Swingatan, mit dem legendären Borut Bučar, der im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag feierte. Das Festival wird am 21. August mit der Big Band Bled unter der Leitung von Alenko Godec und Ano Bezjak fortgesetzt und am 22. August mit dem geliebten Prismojeni profesorji bluesa abgeschlossen. Diese Aufführungen unterstreichen die vielfältige Besetzung des Festivals, die Genres und Generationen umfasst und sicherstellt, dass für jeden Musikliebhaber etwas dabei ist.
Diese Philosophie spiegelt sich in der eklektischen Mischung aus Ska, Balkan-Einflüssen, Blues, großen Orchesterensembles und zeitgenössischen Ansätzen der Komposition wider. Bei der Auswahl der Interpreten legen die Organisatoren Wert auf Qualität, Balance und Repräsentation über Altersgruppen und Nationalitäten hinweg.
"Dies sind Dinge, die man oft nicht aus Büchern oder Standard-Bildungsprozessen lernen kann", sagte Grašič. "Das Ziel war nicht nur, technische Fähigkeiten zu vermitteln, sondern neue Ideen, neue Perspektiven und eine erneuerte Leidenschaft für das Spielen zu inspirieren. Viele Teilnehmer gingen mit neu gefundener Inspiration und einer tieferen Verbindung zur Kunst der Musik zurück. Für einige Künstler war das Jazz Camp eine transformative Erfahrung. Manca Krivec Habjan, deren Ensemble Rootation die Balkan Fusion Band zum Festival brachte, beschrieb das Ereignis als einen Wendepunkt in ihrer Karriere.
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