Der Artikel befasst sich mit dem zunehmenden Druck auf die Trinkwasserversorgung Deutschlands aufgrund des Klimawandels, einschließlich längerer Dürren und extremer Hitze. Er untersucht das Konzept der dynamischen Wasserpreisgestaltung, bei der sich die Preise auf der Grundlage der Verfügbarkeit anpassen, ähnlich wie auf den Strommärkten. Die Idee hat insbesondere in Regionen wie dem Umweltministerium Niedersachsens, das finanzielle Anreize für die Wassersparnis während der Wasserknappheit unterstützt, an Bedeutung gewonnen. Eine Studie von Mocons im Auftrag des Umweltministeriums von Hessen untersuchte, wie die Preisgestaltung die Nachfrage beeinflussen könnte. Experten weisen auf zwei Szenarien hin, in denen eine dynamische Preisgestaltung nützlich sein könnte: Langzeitdürren, die nachhaltige Preiserhöhungen zur Förderung der Erhaltung erfordern, und kurzfristige Kapazitätsprobleme, die stündliche Preisanpassungen erfordern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die dynamische Wasserpreisgestaltung, in der sowohl die potenziellen Vorteile als auch die rechtlichen Komplexität erwähnt werden.






