Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, legt nahe, dass der Einsatz von Eisendüngung im Ozean in höheren Breiten, insbesondere im Südlichen Ozean, die Kohlendioxidentfernung maximieren und gleichzeitig die ökologischen Risiken im Vergleich zu äquatorialen Regionen minimieren könnte. Die von Jun Yu und Kollegen durchgeführte Forschung analysierte über sechs Jahrzehnte lang Düngungsdaten und stellte fest, dass Eisendüngung zwar jährlich bis zu 0,70 Gigatonnen Kohlendioxid entfernen kann, aber erhebliche ökologische Kompromisse wie Nährstoffverlust und Störungen des Meereslebens mit sich bringt. Die Studie hebt hervor, dass der Südliche Ozean das beste Gleichgewicht zwischen Kohlendioxidentfernung und Ökosystemstabilität zu bieten scheint, obwohl die Forscher darauf hinweisen, dass lokalisierte Interventionen breitere Umweltauswirkungen haben werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie ohne offensichtliche ideologische Neigung und konzentriert sich auf die technischen und ökologischen Auswirkungen der Eisendüngung im Ozean.





