Ein Passagier-Kreuzfahrtschiff mit 186 Passagieren und 52 Besatzungsmitgliedern lief am Dienstagabend in der Nähe der Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien an der Donau auf Grund. Der Vorfall wurde durch außergewöhnlich niedrige Wasserspiegel und schlechte Sichtbarkeit verursacht, was die Navigation erschwerte. Aufgrund des niedrigen Wasserspiegels konnte die geplante Rettungsaktion mit einem anderen Schiff nicht fortgesetzt werden, was die bulgarischen Behörden dazu zwang, die Evakuierung über kleine Boote zu organisieren, die von der Schiffsbasis der Grenzpolizei in Vidin betrieben wurden. Die Situation wurde durch einen Mangel an Trinkwasser an Bord weiter kompliziert, was zu einer dringenden Evakuierung führte. Die Behörden erwarten, dass die Rettungsaktion bis Mittwoch abgeschlossen sein wird, während die Ursachen des Unfalls noch nicht untersucht werden. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel liefert eine sachliche Darstellung des Vorfalls, wobei er offizielle Quellen wie das bulgarische Innenministerium und die rumänische Medienagentur Digi24 zitiert.




