Die Opposition in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) hat Proteste organisiert, die den Rücktritt von Präsident Felix Tshisekedi fordern, der angeblich eine dritte Amtszeit durch Änderung der Verfassung anstrebt. Tshisekedi, der 2019 das Amt antrat, bestätigte seine Bereitschaft, sich für eine dritte Amtszeit zu bewerben, wenn das Volk ihn unterstützt, was zu politischen Spannungen vor den bevorstehenden Wahlen führte. Ein umstrittener Gesetzentwurf, der vom Parlament verabschiedet wurde, skizziert ein Referendum über Verfassungsänderungen, das Tshisekedi zur Überprüfung an den Verfassungsgericht verwiesen hat. Die nach den Wahlen 2023 geschwächte Opposition hat sich um die C64-Koalition versammelt und zitiert Artikel 64 der Verfassung, um verfassungswidrige Handlungen in Frage zu stellen. Schlüsselfiguren wie Moïse Katumbi und Martin Fayulu führen die Bewegung an und warnen vor möglichen rechtlichen und politischen Folgen, wenn der Gesetzentwurf vorankommt.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert die Haltung der Opposition als legitimen Widerstand gegen die Überschreitung der Exekutive und betont ihre Forderungen nach demokratischer Rechenschaftspflicht und verfassungsmäßiger Integrität.





