Nach Angaben des US-Finanzministers Scott Bessent hat die US-Regierung ihre Bereitschaft gezeigt, an koordinierten Währungsinterventionen zur Unterstützung des japanischen Yen teilzunehmen. Dies folgt auf gemeinsame Bemühungen des japanischen Finanzministeriums und der Bank of Japan, den Yen zu stabilisieren, der gegenüber dem Dollar auf ein 40-jähriges Tief fiel. Der Yen erholte sich nach den jüngsten Interventionen leicht auf rund 156 pro Dollar, obwohl er zuvor nahe bei 164 pro Dollar gefallen war. Dies ist die erste große koordinierte Intervention seit 2011, als die G-7-Länder den Yen nach dem Erdbeben in Japan unterstützten. Seitdem hat der Yen seinen Wert gegenüber dem Dollar um die Hälfte verloren, hauptsächlich aufgrund unterschiedlicher Geldpolitiken zwischen den USA und Japan. Die US-Notenbank hat ab 2022 die Zinsen deutlich erhöht, während Japan die Zinsen länger nahe an Null hielt, was zu einem stärkeren Kapitalfluss in die USA führte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Situation der US-Japanischen Währungsinterventionen, einschließlich Zitaten von US-amerikanischen und japanischen Beamten, Erläuterungen der wirtschaftlichen Faktoren und Erwähnung geopolitischer Bedenken.




