Das US-Justizministerium (DOJ) widerrief die eingebürgerte Staatsbürgerschaft von Gurmeet Singh, einem indischen Einwanderer, der wegen Vergewaltigung einer Frau unter Messerspitze in New York City im Jahr 2011 verurteilt wurde. Singh war 1992 mit einem Besuchervisum in die USA eingereist, überlebte jahrelang und erhielt schließlich im Jahr 2000 eine Grüne Karte durch ein familienbasiertes Visum. Er beantragte später 2011 die Einbürgerung, konnte aber die während des Antragsverfahrens begangene Vergewaltigung und Entführung nicht offenlegen. Nachdem er für das Verbrechen verurteilt worden war, zog das DOJ seine Staatsbürgerschaft zurück, unter Berufung auf den betrügerischen Erwerb des Status. Generalstaatsanwalt Todd Blanche betonte, dass die Staatsbürgerschaft nicht als Schutzschild für Verbrecher dienen sollte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert den Entzug der Staatsbürgerschaft als gerechtfertigte Maßnahme gegen einen Kriminellen, der betrügerisch einen rechtlichen Status erlangt hat.





