Das US-Justizministerium hat die Duke University Law School beschuldigt, gegen das Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2023 verstoßen zu haben, das rassengebundene affirmative action bei der Zulassung an Hochschulen verbot. In einem Schlussfolgerungsbrief erklärte das DOJ, dass Duke rasseneutrale Sprache verwendete, während es effektiv Rennen durch Proxies wie persönliche Essays und den Status der ersten Generation in Betracht zog. Die Abteilung behauptet, dass schwarze und hispanische Bewerber im Vergleich zu weißen und asiatischen Bewerbern mit ähnlichen akademischen Aufzeichnungen unverhältnismäßig zugelassen wurden. Das DOJ stellte auch fest, dass abgelehnte weiße und asiatische Bewerber höhere mittlere LSAT-Werte hatten als zugelassene schwarze Bewerber. Dies folgt ähnlichen Vorwürfen gegen Yale und UCLA-Medizinschulen, und die Trump-Administration hat zuvor die Zulassung von Studenten für die Einhaltung der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs ins Visier genommen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert das Problem als eine gesetzliche Durchsetzungsanstrengung der Trump-Regierung gegen Universitäten, die als rassistisch diskriminierend angesehen werden, trotz des Verbots des Obersten Gerichtshofs auf rassistisch begründete affirmative action.


