Ein Ebola-Zentrum im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurde in Brand gesteckt, wobei ein Polizeibeamter ums Leben kam und zwei Personen verletzt wurden. Laut Pressbüro DPA wurde die Brand wahrscheinlich von Jugendlichen angerichtet, die versuchten zu verhindern, dass ein verstorbener Ebola-Patient begraben wurde. In dem zentralafrikanischen Land herrscht großes Misstrauen gegenüber Hilfsträgern, was zu Angst vor Beschädigung führt und es schwierig macht, medizinische Arbeiten zu erledigen. Die Anzahl der festgestellten Ebola-Beschädigungen ist auf 1406 gestiegen, mit 438 Todesfällen. Es gibt noch keinen zugelassenen Impfstoff für die Behandlung der Bundi-Variante, und die Bekämpfung wird durch Konflikte in entlegenen Gebieten erschwert. In Uganda und Frankreich wurden auch Fälle festgestellt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Tatsachen ohne eindeutige Parteinahme dar. Er berichtet objektiv über die Ursache, die Reaktion der örtlichen Bevölkerung und die allgemeine epidemiologische Situation.




