RTV Slovenija hat Papiergeld, aber es fehlt an Geldern auf seinem Konto, so die Berichte. Die Situation hat bei den Mitarbeitern Bedenken ausgelöst, wobei der Gewerkschaftsvertreter Tom Zalaznik erklärte, dass das Management für das Problem zur Rechenschaft gezogen wird. RTV Slovenija erhielt weniger als erwartete Mittel aus der Staatskasse, was seine Liquiditätsposition verschlechtert hat.
Die Liquiditätskrise bei RTV Slowenien wurde durch die anhaltenden Streitigkeiten zwischen dem Sender und der Regierung verschärft. Gemäß Änderungen des Gesetzes über RTV Slowenien, die Ende letzten Jahres verabschiedet wurden, hat sich der Staat verpflichtet, spezifische Mittel für zwei Bereiche bereitzustellen: nationale Programme und Musikproduktion.
RTV Slovenia argumentiert jedoch, dass ein solcher Vertrag nicht notwendig ist, da die Verpflichtung des Staates bereits gesetzlich festgelegt ist. Diese Meinungsverschiedenheit hat dazu geführt, dass RTV Slovenia Kredite aufnehmen musste, um seine laufenden Operationen aufrechtzuerhalten. 1 Million Euro aus der Staatskasse, aber ein Teil dieses Darlehens blieb bis zum Ende des Monats ausstehend. 5 Millionen Euro weniger als RTV Slovenia erwartet hatte. Der Streit über die Notwendigkeit eines Vertrags ist nicht neu.
Anfang des Jahres schickte das Kulturministerium RTV Slovenia einen Vertragsentwurf für die Finanzierung von Musikproduktionen, aber mit dem Amt der Regierung für Nationalitäten wurde noch keine Einigung erzielt.
RTV Slovenia behauptet dagegen, dass es seinen Verpflichtungen, einschließlich der Umsetzung nationaler Programme und der Musikproduktion, konsequent nachgekommen ist, während der Staat seinen gesetzlichen Verpflichtungen nicht vollständig nachgekommen ist. Als Ergebnis befindet sich RTV Slovenia in einer ungewöhnlichen Situation: Die Mittel sind legal zugewiesen, der Sender erwartet sie, und der Staat weigert sich, sie aufgrund des Streits um die Verteilungsmethode auszuzahlen. Dies hat RTV Slovenia gezwungen, sich auf Kredite zu verlassen, um seine Liquidität zu erhalten. Die Auswirkungen dieser Situation werden offensichtlich.
Die finanziellen Einschränkungen führen zu Programmschnitten, darunter weniger internationale Premieren, die Absage einer geplanten großen Herbst-Entertainment-Show und 20 weniger Live-Sportübertragungen.
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