Das mexikanische Ministerium für öffentliche Bildung (SEP) reagiert auf die Kolumne von Eduardo Backhoff, die ihren Ansatz zur Bildungsbewertung kritisiert. Die SEP argumentiert, dass standardisierte Aufnahmeprüfungen die sozioökonomische Ungleichheit aufrechterhalten, indem sie Studenten den Zugang zu privaten Schulen oder Vorbereitungskursen bevorzugen, anstatt das wahre Potenzial zu messen. Sie befürworten ein inklusiveres, formatives Bewertungsmodell, das die Beibehaltung und das Lernen von Studenten gegenüber Strafmaßnahmen wie automatischem Scheitern priorisiert. Die SEP betont, dass die Abkehr von traditionellen Bewertungen nicht Selbstzufriedenheit fördert, sondern darauf abzielt, gerechte Bildungsmöglichkeiten für alle Studenten zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Debatte um die Bildungsreform als eine fortschreitende Anstrengung zur Bewältigung systemischer Ungleichheiten und zum Übergang zu integrativen, demokratischen Bewertungsmethoden dargestellt.





