Die Debatshow Debate z Bergantom wird ihre Herbstsaison mit einer Diskussion darüber eröffnen, ob der Beginn eines neuen Schuljahres eine Gelegenheit bietet, sich von alten Gewohnheiten zu lösen, oder ob das Bildungssystem neben Schülern, Lehrern und Eltern einen grundlegenden Wandel durchmachen muss. ),), wird am Mittwoch, dem 1. September 2026, um 19:27 Uhr, auf dem MMC-Kanal von RTV Slovenia ausgestrahlt.
Unter anderem: Wie kann man Unsicherheit zu Beginn des Schuljahres überwinden und gegenseitiges Vertrauen zwischen Schülern, Pädagogen und Familien aufbauen? Die Diskussion wird auch darüber nachdenken, wie soziale Netzwerke und künstliche Intelligenz traditionelle Lernpraktiken umgestalten, insbesondere für ältere Generationen, die sich lange auf konventionelle Methoden verlassen haben. Ein weiteres Schlüsselthema wird sein, ob die heutigen Schulen ihre traditionelle Autorität verlieren und welche Art von Bildungsmodell Slowenien wirklich braucht, um voranzukommen.
Eva Novak, die im Jahr 2026 die Slowenische Studentin des Jahres aus dem Gymnasium Franc Miklošič in Ljutomer ist, wird Einblicke in die Ansichten junger Menschen geben. Sie ist auch für ihre aktive Beteiligung an kreativen Projekten und Freiwilligenarbeit bekannt und bietet so einen direkten Einblick in die Erfahrungen der jungen Generation. Moja Mihelič, langjährige Schulleiterin an der Grundschule Danile Kumar in Ljubljana und ehemaliger Präsidentin des Verbands der Schulleiter in Slowenien, bringt umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit systemischen Herausforderungen im Bildungsbereich mit.
Dan Podjed, Anthropologe am Institut für Slowenische Ethnologie, ZRC SAZU, und Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Ljubljana, ist ebenfalls dabei. Er hat sich auf die Beziehung zwischen Gesellschaft, Technologie und dem modernen Individuum spezialisiert, was ihn gut geeignet macht, zu untersuchen, wie technologische Fortschritte Bildungsnormen und -erwartungen beeinflussen. Die Episode wird auch historische und europäische Kontexte berühren und in Frage stellen, ob der 1. September allgemein als Beginn des Schuljahres verstanden wird.
Im 19. Jahrhundert begann der Schulbesuch in Slowenien erst Mitte Oktober oder Anfang November. Der einheitliche 1. September wurde erst vor etwa einem Jahrhundert im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen eingeführt und später von dem sozialistischen Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg gefestigt.
In den südeuropäischen Ländern wie Italien, Griechenland, Spanien und Malta beginnt der Schulurlaub in der Regel Mitte September oder später. In Bezug auf die Urlaubsdauer genießen slowenische Schüler im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen weniger Urlaub. Mit insgesamt 95 Urlaubstagen pro Schuljahr liegt Slowenien unter dem europäischen Durchschnitt, der zwischen 100 und 120 Tagen liegt. Diese Lücke bedeutet, dass slowenische Schüler etwa 29 Tage weniger in der Schule verbringen als der durchschnittliche europäische Schüler.
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