Der Artikel behandelt das Buch "Unentdeckbar" des russischen Exilers Sergui Lbedev, das den historischen und politischen Einsatz von Gift durch die sowjetischen und russischen Behörden als Instrument des politischen Mordes untersucht. Basierend auf der Erforschung freigegebener Archive aus Litauen und der Ukraine hebt Lbedevs Arbeit hervor, wie Russland in eine Ära zurückgekehrt ist, in der es keine Regeln gibt und Gift als Methode zur Beseitigung von Feinden des Regimes verwendet. Der Artikel verweist auf mehrere hochkarätige Vergiftungsfälle, darunter den Tod von Alexander Litwinenko, Sergei und Julia Skripal und Alexei Navalny, die alle in westlichen Medien einzeln behandelt wurden, aber gemeinsam ein Muster von Angst und Kontrolle aufdecken. Lbedev argumentiert, dass diese Vorfälle eine Rückkehr zu autoritären Praktiken zeigen, die an die UdSSR erinnern.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Einsatz von Gift in Russland als Fortsetzung autoritärer Praktiken, betont den Mangel an Regeln unter dem derzeitigen Regime und zieht Parallelen zur Sowjetzeit.





