Der Artikel behandelt das Hawala-System, eine informelle Methode der grenzüberschreitenden Überweisung von Geld außerhalb traditioneller Bankensysteme, die zu einem wichtigen Finanzierungsmittel für Kriminelle weltweit geworden ist. In Österreich spielt Hawala eine zunehmend wichtige Rolle, insbesondere bei Verbrechen im Zusammenhang mit Menschenhandel. Der ORF führte in Zusammenarbeit mit anderen europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eine Untersuchung durch, die ergab, dass jährlich über 200 Milliarden US-Dollar an Überweisungen weltweit über dieses System abgewickelt werden. Kriminelle nutzen Hawala für Geldwäsche, Drogenhandel und Terrorismusfinanzierung. Hawala ist zwar in der islamischen Kultur verwurzelt und traditionell von Händlern genutzt, ist aber in versteckten Räumen wie Geschäften und Restaurants tätig und in der EU als nicht lizenzierter Zahlungsdienst illegal.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt Hawala als eine systemische Bedrohung für die Finanzregulierung und die Strafverfolgung und betont seine Rolle bei kriminellen Aktivitäten.




