Kuba erlebte am 7. Juli einen großen landesweiten Stromausfall, der das dritte derartige Ereignis in sechs Monaten und das achte seit Ende 2024 war. Der Ausfall, der etwa 10 Millionen Menschen ohne Strom ließ, folgte auf eine längere von den USA geführte Brennstoffblockade, die die Fähigkeit Kubas, seine alternde Energieinfrastruktur zu betreiben, stark eingeschränkt hat. Die staatliche Union Electrica (UNE) erklärte eine "totale Unterbrechung" ohne Angabe von Gründen, und während 30% von Havanna teilweise wieder mit Strom versorgt wurden, sahen sich viele Einwohner längeren Zeiten ohne Strom, Internet oder wesentliche Dienstleistungen gegenüber. Kubanische Beamte schrieben die Krise den US-Sanktionen zu und nannten die Situation ein Ergebnis eines Wirtschaftskriegs, während Kritiker die Bedingungen als qualvoll und untragbar bezeichneten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt den Stromausfall als direkte Folge der US-Sanktionen dar und betont die Auswirkungen der Brennstoffblockade auf die kubanische Energieinfrastruktur.




