Der Artikel behandelt die Ankündigung der Vereinigten Staaten von Amerika über eine Kampagne zur Auflösung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), einschließlich der Verhängung härterer Sanktionen gegen seine Beamten und Richter, und der Aufforderung verbündeter Länder, sich vom Vertrag zur Errichtung des Gerichtshofs zurückzuziehen. Die Europäische Union reagierte, indem sie diese Drohungen als inakzeptabel verurteilte. Inzwischen hat Chile die Angelegenheit verschwiegen, obwohl es ein traditioneller Unterstützer des IStGH ist. Sowohl die Regierungen von Boric als auch von Piñera haben sich zuvor bei Ermittlungen in Afghanistan und Venezuela auf den IStGH verlassen. Der Autor äußert die Besorgnis, dass die Unterstützung Chiles für den IStGH in dieser Periode der Verwundbarkeit möglicherweise nicht so stark oder rechtzeitig wie erwartet ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die US-Aktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof als negativ und kritisiert Chiles Schweigen in dieser Angelegenheit, was darauf hindeutet, dass Chile eine stärkere Haltung zur Unterstützung der internationalen Justiz einnehmen sollte.




