Eine kürzlich von Lighthouse Reports durchgeführte Untersuchung hat Hinweise aufgedeckt, die darauf hindeuten, dass die Demokratische Republik Kongo (DRK) möglicherweise ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen mit Uran beladenes Kobalt exportiert, was Bedenken hinsichtlich potenzieller Risiken der nuklearen Verbreitung aufwirft. Diese Enthüllung hat zu Reaktionen von wichtigen Interessengruppen, einschließlich der chinesischen Regierung, internationalen Regulierungsbehörden und großen Bergbauunternehmen, die an der Kobaltlieferkette der Region beteiligt sind, geführt.
Sie betonten, dass sich chinesische Unternehmen, die im Ausland tätig sind, strikt an lokale Gesetze und Vorschriften halten müssen, während sie den notwendigen Umweltschutz umsetzen und soziale Verantwortlichkeiten erfüllen. Das Ministerium richtete Anfragen zu internen Angelegenheiten an die zuständigen chinesischen Behörden zurück und stellte fest, dass das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie nicht auf Anfragen nach zusätzlichen Informationen reagiert hatte. Die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) bot ihre Perspektive durch einen Experten an, der erklärte, dass die Demokratische Republik Kongo ihre Schutzverpflichtungen in Bezug auf uranhaltige Kobalt-Exporte zu erfüllen scheint.
Der Experte erklärte, dass Kobalt in der Regel hauptsächlich wegen seines mineralischen Wertes und nicht wegen des Urangehalts exportiert wird, der oft in Abfällen als Rückstände bezeichnet wird. Diese Klarstellung deutet darauf hin, dass Uran zwar in dem abgebauten Kobalt vorhanden sein könnte, aber im Allgemeinen nicht der Hauptfokus der Exportbemühungen ist. Als Reaktion auf diese Vorwürfe behauptete CMOC, einer der führenden Produzenten von Kobalthydroxid in der DRK, dass seine gesamte aktuelle Produktion sowohl lokalen Vorschriften als auch internationalen Beschaffungsstandards hinsichtlich des Urangehalts entspricht.
Das Unternehmen betonte, dass keines seiner Produkte die zulässigen Uranmengen überschritten habe und es keine Zollabschottungen, Ablehnungen von Kunden oder Qualitätsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Urangehalt gegeben habe. CMOC erläuterte seine umfassenden Qualitätskontrollsysteme, die Strahlentests in der gesamten Produktionskette umfassen, um eine einheitliche Produktzuverlässigkeit zu gewährleisten und eine gründliche Dokumentation aller durchgeführten Tests zu pflegen. Das Unternehmen äußerte auch Bedenken hinsichtlich der historischen Daten, die auf hohe Uranmengen in nassem Kobalt hindeuten, und erklärte, dass es die Richtigkeit dieser Informationen nicht überprüfen könne.
CMOC stellte klar, dass alle von CMOC verkauften kommerziellen Kobalthydroxide in trockener Form sind und betonte, dass der Urangehalt sowohl in den Rohstoffen als auch in den Endprodukten unter den festgelegten Schwellenwerten liegt. Folglich werden spezialisierte Verfahren zur Entfernung von Uran als unnötig erachtet. CMOC stellte jedoch fest, dass weitere Verringerungen des Urangehalts durch Feinabstimmung von Parametern während des Kobalt-Niederschlagungsprozesses, wie die Anpassung der pH-Werte und die Verwendung von hochgradigem reaktivem Magnesiumoxid, erreicht werden könnten. Darüber hinaus bekräftigte CMOC, dass weder sie selbst noch eine ihrer Tochtergesellschaften Urantrennung oder -Extraktion in der Demokratischen Republik Kongo oder in China betreiben.
Das Unternehmen stellte die Verwendung eines Uran-Grenzwerts von 75 ppm (parts per million) als universellen Standard in Frage und wies darauf hin, dass es andere Branchen-Benchmarks gibt, darunter 81 ppm und 100 ppm. Es argumentierte, dass bei der Beurteilung der Einhaltung unterschiedliche nationale Zollvorschriften und unternehmensspezifische Standards berücksichtigt werden sollten, anstatt sich ausschließlich auf einen festen Benchmark zu verlassen. Umicore, ein weiterer prominenter Akteur auf dem Kobaltmarkt, räumte ein, dass Uran Kobalt in bestimmten geologischen Zusammenhängen natürlich begleiten kann, was zu Spuren im Material führt.
Umicore hat zwar keine näheren Angaben zu seiner Haltung zum Urangehalt in seinen Produkten gemacht, aber seine Anerkennung unterstreicht die Komplexität der Verwaltung des Uranvorhandenseins bei den Kobalt-Exporten.
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