Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat zu über 3.000 Todesfällen und mehr als 6.100 bestätigten Fällen geführt, was die schlimmste Epidemie in der Geschichte des Landes darstellt. Der Ausbruch, der durch den Bundibugyo-Stamm des Virus verursacht wurde, begann im Mai in der Provinz Ituri und hat sich nun auf sechs Provinzen ausgebreitet. Experten schlagen vor, dass der Ausbruch früher, im Januar, begonnen haben könnte. Herausforderungen sind schwache Überwachungssysteme, Widerstand der Gemeinschaft, Unsicherheit und begrenzte Gesundheitsinfrastruktur. Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass der Ausbruch die 2014-2016 westafrikanische Ebola-Epidemie in Bezug auf Todesopfer übertreffen könnte. Inzwischen haben die Schulen im ganzen Land trotz Bedenken über mögliche Übertragung wiedereröffnet, obwohl viele nicht über ausreichende Ressourcen wie sauberes Wasser und Hygieneversorgung verfügen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über eine anhaltende Gesundheitskrise mit faktenbezogenen Daten und Zitaten von mehreren internationalen Organisationen und lokalen Interessengruppen.




