Kolumbien hat seine ersten Schritte in die Welt der Tokenfinanzierung unternommen und damit eine neue Grenze für die Nutzung von Vermögenswerten durch digitale Mittel geschaffen. Die Initiative beinhaltet die Umwandlung von physischen oder rechtlichen Rechten an Vermögenswerten in digitale Token, Einheiten, die gekauft und verkauft werden können, unter Verwendung der Blockchain-Technologie, die Kryptowährungen untermauert. Dieser Ansatz ermöglicht flexiblere und zielgerichtete Investitionsmöglichkeiten und ermöglicht es Investoren, sich auf bestimmte einkommensgenerierende Vermögenswerte zu konzentrieren, anstatt auf ganze Unternehmen.
Das Unternehmen hat Kolumbien als potenziellen Markt für seine Dienstleistungen identifiziert, mit besonderem Interesse an Branchen wie Öl und Gas, Tourismus und Infrastruktur. MetaTerra hat zwar noch kein definiertes Projekt im Land, aber es arbeitet mit lokalen Geschäftsführern und Regierungsvertretern zusammen, um praktikable Optionen zu erforschen. Das Ziel ist es, Vermögenswerte zu identifizieren, die durch Tokenisierung finanziert werden können und eine neuartige Methode zur Kapitalbeschaffung anbieten. Douglas C. Anderson, Vorsitzender von MetaTerra Holdings, betonte die wachsende Rolle von Blockchain bei der Umwandlung von realen Vermögenswerten in digitale Instrumente.
Mit 28 Jahren Erfahrung an der Wall Street und als Gründer und CEO von Wall Street Capital Partners betrachtet Anderson Tokenisierung als ein wichtiges Instrument in der Unternehmensfinanzierung. Das Unternehmen arbeitet in drei Bereichen: Krypto-basierte Zahlungslösungen, Asset-Tokenisierung und ein auf Blockchain-Transaktionen basierendes Kreditrating-System. Seine Vision beinhaltet die Verwendung dieser Technologie zur Schaffung transparenter und effizienter Finanzsysteme. Das Konzept der Tokenisierung ermöglicht die digitale Repräsentation wirtschaftlicher Rechte über einen Vermögenswert. Anstatt ein ganzes Unternehmen durch Aktienemissionen zu finanzieren, konzentriert sich das Modell auf einzelne Vermögenswerte und deren generierte Einnahmen.
Anderson erklärte, dass diese Funktion den Investoren hilft, die Ursprünge der Cashflows zu verstehen, die ihre Investitionen unterstützen. Das Unternehmen testet dieses Modell bereits mit einem Öl- und Gasunternehmen in Afrika, wo es darauf abzielt, nachgewiesene Rohölreserven, die noch unterirdisch sind, zu tokenisieren. Das Pilotprojekt wird mit 250 Millionen Dollar bewertet und könnte, wenn es erfolgreich ist, auf eine Milliarde Dollar ausgedehnt werden. Diese Erfahrung liefert einen Kontext für das Interesse von MetaTerra an Kolumbien. Anderson stellte fest, dass das Unternehmen Projekte im Zusammenhang mit Energie evaluiert und sogar die Integration einiger Energieinitiativen mit Rechenzentren in Erwägung zieht. Er erwähnte auch Hotels, Resorts und Golfplätze als potenzielle Kandidaten für das Modell.
Für MetaTerra ist es entscheidend, dass der Vermögenswert aktuelle Einnahmen generiert oder klare Aussichten auf zukünftige Einnahmen hat. Anderson räumte ein, dass die Anziehung von Investoren schwieriger wird, wenn die Renditen von den mehrere Jahre später auftretenden Cashflows abhängen. "Das ideale Szenario ist, heute Einkommen zu sehen", sagte er. Daher begünstigt das Unternehmen Unternehmen Unternehmen, die bereits profitabel sind und Kapital für die Erweiterung der Geschäftstätigkeit suchen.
Auf die Frage nach kolumbianischen Projekten, die eine Finanzierung benötigen, betonte Anderson die Notwendigkeit, die Quelle der eingehenden Einnahmen zu bewerten.
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