Die kolumbianische Regierung hat die Conpes 4210 genehmigt, mit der die erste nationale Wasserstoffpolitik zur Entwicklung der Wasserstoffindustrie bis 2030 eingeführt wird. Die Politik legt Ziele fest, um Investitionen in Höhe von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar zu gewinnen, die Dekarbonisierung strategischer Wirtschaftssektoren zu beschleunigen und die Reindustrialisierung zu fördern. Sie skizziert eine Roadmap für die Positionierung Kolumbiens als wettbewerbsfähiger Akteur bei der Herstellung und Nutzung von Wasserstoff mit geringen Emissionen. Die Strategie umfasst 59 Maßnahmen in 27 Regierungsstellen, um Hindernisse wie Infrastruktur, Finanzierung, regulatorische Rahmenbedingungen und institutionelle Kapazitäten zu beseitigen. Die Initiative zielt darauf ab, Wertschöpfungsketten im Zusammenhang mit emissionsarmen Wasserstoff und seinen Derivaten zu schaffen und gleichzeitig nationale und internationale Investitionen zu fördern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffpolitik als einen bedeutenden Schritt in der Energiewende Kolumbiens dar und betont deren wirtschaftliche und ökologische Vorteile.





