Die CO2-Emissionen Chinas sanken im zweiten Quartal 2026 um 1%, hauptsächlich aufgrund des reduzierten Ölverbrauchs und der verstärkten Nutzung von Elektrofahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln, so die Analyse des Zentrums für Energieforschung und saubere Luft. Dieser Rückgang ereignete sich inmitten des US-israelischen Konflikts mit dem Iran und der Hormuz-Straße-Krise, die die weltweite Ölversorgung unterbrach. China reduzierte die Ölimporte um 32%, wobei zwei Drittel der Verringerung auf die Erschöpfung strategischer Reserven statt auf deren Erhöhung zurückzuführen waren. Der Rückgang des Ölverbrauchs trug dazu bei, die globalen Ölpreise zu stabilisieren, die nach den ersten Angriffen immer noch um 60% stiegen. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien unterstreicht Chinas wachsende Abhängigkeit von sauberen Technologien, obwohl der Kohleverbrauch aufgrund der Herausforderungen der Netzanpassung vorübergehend zugen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über Chinas Emissionsreduktionen und verweist sowohl auf die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse als auch auf die Veränderungen der Innenpolitik.





