Die Verhaftung von Ismael "El Mayo" Zambada hat die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA erheblich angespannt, insbesondere unter der Trump-Regierung, die eine US-Militärintervention gegen Drogenkartelle anstrebte. Zambada wurde im Juli 2024 in Texas verhaftet, nachdem er von Mitgliedern von Los Chapitos, einer Fraktion des Sinaloa-Kartells unter der Leitung der Söhne von El Chapo Guzmán, gewaltsam entführt worden war. Der Vorfall löste Anschuldigungen der mexikanischen Regierung aus, dass die USA die Details der Verhaftung nicht mitgeteilt hätten und möglicherweise das FBI beteiligt hätten, ohne Mexiko zu informieren, was gegen internationale Abkommen verstoße. Präsident Andrés Manuel López Obrador lehnte zunächst die Beteiligung der USA ab, und die aktuelle Präsidentin Claudia Sheinbaum fordert weiterhin Transparenz in Bezug auf eine mögliche Rolle der USA in der Operation.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Situation als eine Verletzung der Souveränität Mexikos und des Völkerrechts aufgrund der angeblichen Beteiligung der USA ohne vorherige Kommunikation.




