Die irische Regierung bereitet sich auf die Einführung neuer Straftaten gegen den Besitz, die Herstellung und den Vertrieb von extremer oder gewalttätiger Pornografie vor, einschließlich Inhalten, die schwere sexuelle Gewalt, Bestialität und Nekrophilie darstellen. Justizminister Jim O'Callaghan erklärte, dass solches Material die sexuelle Entwicklung beeinflusst und zu frauenfeindlichen Einstellungen beiträgt, insbesondere bei Jugendlichen. Die Gesetzgebung folgt einem Urteil des Obersten Gerichtshofs, dass das aktuelle irische Gesetz den Besitz von extremem pornografischem Material nicht abdeckt. Das Sexual Exploitation Research and Policy (SERP) Institute hob hervor, dass viele junge Menschen in Irland gewalttätigen Pornografie ausgesetzt waren, wobei die Forschung gemeinsame Themen wie körperliche Aggression und sexuellen Missbrauch von Kindern aufzeigte. SERP forderte die Gesetzgeber auf, die neuen Gesetze auf Beweise zu stützen, um die Prävalenz schädlicher Online-Inhalte genau anzugehen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als einen gesellschaftlichen Schaden, der durch extreme Pornografie verursacht wird, und betont seinen negativen Einfluss auf die Jugend und verbindet ihn mit breiteren sozialen Problemen wie Frauenfeindlichkeit und geschlechtsspezifischer Gewalt.




