Die spanische Regierung hat das Gesetz über männliche häusliche Gewalt überarbeitet und seinen Status von einem spezifischen Verbrechen zu einem erschwerenden Faktor innerhalb der bestehenden Strafgesetzbestimmungen geändert. Die vorgeschlagene Gesetzgebung definiert "machistische Stellvertretergewalt" als eine besonders grausame Form geschlechtsbezogener Gewalt, bei der die Täter Kinder oder andere Familienmitglieder verwenden, um dem Opfer zu schaden. Diese Änderung, die die rechtliche Klassifizierung der Straftat verringert, wurde nach neun Monaten der Debatte zwischen dem Ministerium für Gleichstellung, dem Kinderministerium und dem Justizministerium erreicht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich zwar mit einem politisch sensiblen Thema im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt, stellt jedoch sowohl die ursprüngliche Absicht der Gesetzgebung als auch die nachfolgenden Überarbeitungen in einem ausgewogenen Rahmen dar.



